Wolfgang BahnMit Gastorganist Wolfgang Bahn aus Vlotho findet die Reihe „30 Minuten Orgelmusik“ ihren diesjährigen Abschluss. Das Konzert beginnt am Mittwoch, den 26. September um 16.30 Uhr bei freiem Eintritt.

In den Mittelpunkt hat Wolfgang Bahn den 4. Satz aus dem Orgelzyklus „Hiob“ von Petr Eben gesetzt. Eben galt als einer der führenden zeitgenössischen Komponisten der Tschechoslowakei.„Hiob“ entstand 1987. Gerahmt wird die Komposition von zwei großen Werken der Orgelliteratur in c-Moll: Zu Beginn erklingt die 2. Sonate von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847 in vier Sätzen, als Abschluss wurden Praeludium und Fuge BWV 534 von Johann Sebastian Bach (1685-1750) ausgewählt.

Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 soll am internationalen Friedenstag 21. September mit einem europaweiten Glockenläuten ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben gesetzt werden. Erstmals in der Geschichte sollen europaweit kirchliche und säkulare Glocken gemeinsam läuten. Damit wird auch an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und den Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges vor 400 Jahren erinnert. Das Kulturbüro der EKD setzt sich für das Mitwirken der evangelischen Kirchengemeinden ein. „Ein bundesweites Läuten, in dem sich kirchliche und weltliche Glocken verbinden, ist ein wunderbares Zeichen für den Frieden. Dieses gemeinsame Klingen und Schwingen eröffnet die akustische Vision einer europäischen Verständigung ganz anderer Art, die wir dringend nötig haben“, erklärte Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der EKD. In Lippstadt werden sich alle evangelische Kirchen am europaweiten Glockenläuten von 18 bis 18.15 Uhr beteiligen. Im Anschluss daran lädt die Evangelische Kirchengemeinde zu einem Friedensgebet in die Marienkirche ein.

ekl gemeindehaus eingangSchon lange wurde eine Sitzung des Lippstädter Presbyteriums erst nach 22 Uhr beendet.  Doch die Ergebnisse der Sitzung lassen sich sehen: Eine neue Satzung, eine neue Presbyterin und zwei Sanierungsprojekte, denen sich das Leitungsgremium nun entschieden zuwendet.

„Das sieht wirklich schäbig aus", sagte ein Presbyter über den Zustand des Gemeindehauses in der Brüderstraße.Das Gebäude, in den 1980-er erbaut, ist in die Jahre gekommen: Das Dach ist undicht, Fenster lassen sich nicht mehr öffnen, der Fußboden weist stellenweise Schäden auf, energetisch ist es nicht auf dem aktuellen Stand, auch wenn eine Photovaltaikanlage auf dem Dach etwas anderes suggeriert. Die Ausstattung des Gemeindebüro entspricht nicht den heutigen Vorgaben für Arbeitsplätze. Der große Saal und das Foyer sind im Winter kaum heizbar. Dabei wird das Gebäude, zu dem auch der Jakobikindergarten, der Jugendtreff Shalom sowie drei Wohnungen gehören, täglich intensiv genutzt. Dies besonders für die Kirchenmusik, die sich mit bis zu drei Gruppen gleichzeitig hier treffen. Mit einem Grundsatzbeschluss hat das Presbyterium eine Renovierung des Gemeindehauses auf den Weg gebracht.

imblick nr127 kl"Ich finde mich gut" lautet der Titel der aktuellen Ausgabe. Mit Interviews, Gastbeiträgen und einem Blick von oben nimmt Sie eines der vorrangigsten Themen unsere Zeit in den Blick. Außerdem gibt es Informationen aus den Seelsorge- und anderen Arbeitsbereichen. Hier online lesen.

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