In diesem Jahr feiern wir Pfingsten dreifach auf ganz besondere Weise. Zuerst feiern wir Pfingsten groß und schön - open Air am Stift Cappel. Sollte das Wetter zu schlecht sein, so feiern wir den Gottesdienst in der Stiftskirche. Thematisch behandeln wir dabei die Biographie des Heiligen Geistes im Wandel der Zeiten. Mit mehreren Pfarrer:innen und dem Posaunenchor unter der Leitung von Semion Mitschke erleben wir einen wunderbaren Moment der Gemeinschaft.

Am Abend des Pfingstsonntag verbringen wir mit einem Taizé-Gottesdienst in der Marienkirche gemeinsame Zeit in einer außergewöhnlich warmen und meditativen Atmosphäre.Typische Taizé-Klänge laden zum zur Ruhe kommen, nachdenken und genießen ein.

Und schließlich feiern wir am Pfingstmontag einen Abendgottesdienst in der Johanneskirche. Darum runden wir Pfingsten in diesem Jahr ab.

Allerherzlichste Einladung!

Am Abend des Pfingstsonntag begeben wir uns um 22 Uhr zu einem ganz besonderen Gottesdienst: Wir feiern meditativ zu bekannten Taizé-Klängen. Eine außergewöhnliche Atmosphäre hüllt unsere Marienkirche in ein besonderes Licht. So spüren wir Pfingsten nach. Herzliche Einladung!

Dirk BrödlingIn der Reihe „30 Minuten Orgelmusik“ ist Dirk Brödling aus Bad Pyrmont am Mittwoch, 20. Mai 2026, um 16:30 Uhr an der großen Orgel der Lippstädter Marienkirche zu hören. Sein Konzertprogramm trägt den Titel „Ein Franzose in Amerika“.

Zu Beginn erklingt das „Prélude en g mineur“ aus den „Trois pièces“ op. 29 von Gabriel Pierné. Hauptwerk des Konzerts ist die „First Sonate in g minor“ op. 40 von René Louis Becker. Becker wurde im Elsass geboren und wanderte bereits mit 22 Jahren in die USA aus, wo er als Organist, Komponist und Musikpädagoge tätig war. Musikalisch blieb er jedoch der französischen Orgeltradition verbunden. Vorbilder wie Widor, Boëllmann und Guilmant prägten seine Orgelmusik.

Sein 350. Todestag gibt den Anlass. Am 27. Mai 1676 verstarb der Dichter Paul Gerhardt. Seine Texte sind von tiefem Vertrauen, voller Hoffnungslichter. Entstanden sind sie in dunklen Zeiten und belastenden Lebenserfahrungen. Und stemmten sich gegen das Schwere mit trotzigem Mut. Seine Verse haben Zeitloses an sich. Damit sind sie so wertvoll für unsere Tage. Zum Paul-Gerhardt-Gedenken steht in den diesjährigen SommerAbendGottesdiensten in der Schloßkapelle Overhagen eines seiner beliebtesten Lieder im Mittelpunkt: Geh aus mein Herz: 16.Mai 2026, 18 Uhr Geh aus, mein Herz..,  20.Juni 2026, 18 Uhr...dass ich dir werd ein guter Baum, 18.Juli 2026, 18 Uhr Paradies – ein Stück vom Himmel, 15.August 2026, 18 Uhr…schöner als Salomonis Seide, 19.September 2026, 18 Uhr…Segen, der vom Himmel fleußt

 

 

Ganz spontan vor den Traualtar

In der Stiftskirche Cappel können Paare ohne große Vorbereitung heiraten

 

Von Hans-Albert Limbrock

Lippstadt-Cappel. Das Kleid, der Blumenschmuck, der Caterer, die Musik, das richtige Lokal oder wie es Neudeutsch heißt: die richtige Location. Wer heutzutage heiraten will, muss eine Menge organisieren; wohl auch deshalb gibt es so genannte Hochzeits-Planer, die eine minutiös durchgetaktete Hochzeit dann zu einem 30.000 Euro-Event machen. Aber das muss nicht sein, es geht auch einfacher - zum Beispiel ganz spontan.

Wie das? Die Antwort darauf geben am 6. Juni die Lippstädter Pfarrerinnen und Pfarrer um Katrin Perdmenges, Dr. Ivonne Buthke und Thomas Hartmann mit einigen Kolleginnen und Kollegen aus der Kirchengemeinde aber auch aus benachbarten Gemeinden in und an der Stiftskirche in Cappel. „Einfach heiraten“ heißt ihr Angebot, das sich vor allem an Paare wendet, die den immensen organisatorischen Aufwand einer „großen Hochzeit“ nicht möchten, sich aber trotzdem das Ja-Wort geben oder ihre Liebe mit einem kirchlichen Segen bedacht wissen wollen.

Für die Evangelische Kirchengemeinde Lippstadt ist es ein Pilotprojekt, nachdem „Einfach heiraten“ im vergangenen Jahr bereits in Bestwig auf Kirchenkreisebene ein großer Erfolg war. „Wir“, so Thomas Hartmann“, „machen das jetzt einfach mal und sind selbst schon ganz gespannt, ob und wie das angenommen wird.“

„Spontan, einfach, formlos und trotzdem richtig schön und stilvoll soll es sein“, skizziert Katrin Pferdmenges die grundlegenden Kriterien. Von 10 bis 20 Uhr können am 6. Juni (einem Samstag) Paare vorbeikommen. Und damit es keine seelenlose Massenabfertigung wird, gehört ein Gespräch mit einer Pfarrerin oder einem Pfarrer dazu; auch ein Fragebogen muss vorab ausgefüllt werden („Das sind echte Glücksmomente in unserer Liebe/Partnerschaft“, „Das ist eine besondere Herausforderung für uns beide gewesen“).

Die eigentliche Zeremonie in der Kirche dauert dann etwa zwanzig Minuten. „Insgesamt sollte man knapp neunzig Minuten Zeit mitbringen“, sagt Hartmann.

Voraussetzung für die kirchliche Trauung, die dann auch einen Eintrag ins Kirchenbuch erfährt, ist der Nachweis einer zuvor erfolgten standesamtlichen Trauung – wie lange die schon zurückliegt, spielt keine Rolle. Und wenigstens einer von beiden soll evangelisch sein.

Aber es kann auch durchaus schlichter, ohne bürokratischen Aufwand gehalten werden, indem man sich einfach Gottes Segen abholt und dadurch die Partnerschaft festigt. Das gilt auch für Paare, die schon lange verheiratet sind und das Liebesversprechen erneuern wollen, zum Beispiel aus Anlass einer Silberhochzeit. Pferdmenges: „Und natürlich sind auch LGBTQ+Paare herzlich willkommen.“ Begleitet und möglich gemacht wird dieser besondere Tag von einem Team aus Küsterinnen, Musiker und Musikerinnen sowie weiteren Ehrenamtlichen. Sie sorgen auch für einen kleinen Imbiss und anschließendem Sektempfang. Wer möchte, kann auch seine eigene Musik oder seine eigenen Musiker mitbringen; wie überhaupt weitere Gäste herzlich willkommen sind.

Da solch ein Tag trotz der Wertlegung auf Spontanität eine gewisse Vorbereitung braucht, bitten die Initiatoren um eine vorherige Anmeldung bei Pfarrerin Katrin Pferdmenges unter 0151/21225559 Aber auch wer sich spontan an diesem Tag noch zu einer Heirat oder einem Segen entschließt, ist gerne gesehen. Voraussetzung: Es sind gibt noch freie Kapazitäten.

 

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Pfarrerin Katrin Pferdmenges und Pfarrer Thomas Hartmann sind schon ganz gespannt, wie ihr Angebot „Einfach heiraten“ angenommen wird. Foto: Hans-Albert Limbrock

02. WW PLAKAT GOTT DINA1 FINAL 1Haben Sie Freude an der Weisheit? An vier Abenden soll es in der Brüderkirche Austausch zur Weisheit geben (Termine siehe weiter unten).

"Das wird schon wieder!" - Weisheit unserer Tage.

„Zuviel Honig essen ist nicht gut!“ - Sprüche Salomos Kap. 25.

Coole Sprüche und wahre Worte. Wir kommen der Weisheit auf die Spur.

Marienorgel 1 webMit „Wünsch dir was“ ist am Mittwoch, den 6. Mai um 16.30 Uhr ein außergewöhnliches Orgelkonzert mit Daniel Tappe zu erleben. Es bildet zum Einen den Auftakt zur beliebten Reihe „30 Minuten Orgelmusik“ in der Lippstädter Marienkirche, zum Anderen auch den Start zu zahlreichen Aktionen zur Ott-/Schuke-Orgel, die im nächsten Jahr 50 Jahre alt wird und ein Jahr später umfassend überholt und renoviert werden soll.

Unter dem Motto „Wünsch dir was!“ übernimmt das Publikum bei dieser Veranstaltung die Programmgestaltung. Noch bis zum 28. April darf darüber abgestimmt werden, welche Werke im Konzert erklingen. Die digitale Abstimmung ist erreichbar über die Webseite der Stiftung Kirchenmusik Lippstadt https://www.stiftung-kirchenmusik.de/orgelrenovierung/wuensch-dir-was . Stimmzettel liegen in der Marienkirche und im Gemeindehaus Mitte, Brüderstraße 15 aus. Daniel Tappe hat dafür eine umfangreiche Vorauswahl mit Werken aus fünf Jahrhunderten zusammengestellt.

Einfach heiraten – wir laden am 6.Juni 2026 Paare ein, sich segnen oder unter bestimmten Bedingungen auch kirchlich trauen zu lassen. Von morgens bis in den frühen Abend sind Segnungen/Trauungen möglich – sowohl in der Stiftskirche Cappel als auch unter dem Mammutbaum oder auf der grünen Wiese.

Kirchengemeinden, die das Projekt durchgeführt haben, haben die Erfahrung gemacht, dass Paare dieses niedrigschwellige Angebot schätzen und sich gerne segnen lassen. Jede Feier ist anders und auf das individuelle Paar zugeschnitten – vom Segenswort über die persönlich gehaltene Ansprache bis hin zur Musikauswahl. Ein halbstündiges Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer bereitet auf die Segnung/Trauung vor. 

In den kommenden Wochen werden wir das Projekt genauer vorstellen.

Eine Anmeldung ist ab sofort bei Pfarrerin Katrin Pferdmenges (0151-21225559) möglich. Für kurzentschlossene Paare sind am Tag selbst Zeitfenster geöffnet.

Für die Durchführung des Tages brauchen wir ehrenamtliche Unterstützung: bei der Anmeldung im mobilen Kirchenbüro, beim Catering, Auf- und Abbau. Vorschläge zur kreativen Gestaltung des Tages können gerne beim Vorbereitungstreffen eingebracht werden. Wir treffen uns am 21. März um 14 Uhr in Stift Cappel.

Pfarrerin Katrin Pferdmenges

 

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